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Hier sind einige Verhaltensregeln für den sicheren Betrieb ihres Gerätes.

Vergaserlampen


Vor der ersten Inbetriebnahme der Lampe diese auf Dichtigkeit prüfen. In der Regel sind bei älteren Lampen mindestens die Gummidichtungen zu ersetzen. Undichte Lampen sollten nicht in Betrieb genommen werden. Im besten Fall verlieren sie einfach nur Druck, und man muss ständig nachpumpen. Im schlimmsten Fall tropft Brennstoff auf den heissen Vergaser und die ganze Sache beginnt zu brennen.

Vor Inbetriebnahme immer den Sitz der Düse, des Vergasers, des Tonbrenners etc. prüfen. Diese lösen sich während des Betriebes gerne. Lose Bauteile können zu Brand führen!

Das wichtigste: Die Gebrauchsanleitung des Herstellers ist immer massgebend für die Inbetriebnahme der Lampe. Sollte diese nicht vorhanden sein, kann man sie Problemlos für praktisch alle Lampentypen im Internet herunterladen oder zumindest den nächstgelegenen Lampensammler fragen…

Jeder ist für die Inbetriebnahme seiner Lampe selbst verantwortlich. Vergaserlampen sind bei Betrieb niemals unbeaufsichtigt zu lassen. Falls der richtige Brennstoff nicht klar sein sollte ist das kein Problem: Im Forum von Hytta.de wird ihnen sehr gerne geholfen.

Die erste Inbetriebnahme sollte immer im Freien stattfinden.


Kleine Tipps für Notfälle:

Falls die Lampe im Betrieb auf einmal zu brennen beginnt:

1.      Druck ablassen, falls möglich

2.      Gerät wenn nötig und möglich ins Freie stellen

3.      Branddecke über den Brandherd legen, wenn nötig mit Pulverlöscher löschen.

4.      Abkühlen lassen

5.      Falls Gerät danach noch brauchbar sein sollte: Generalrevision

Man beachte:

BENZIN mit Wasser zu löschen ist unmöglich. Man verteilt unter Umständen die brennende Flüssigkeit nur noch mehr. Pulverlöscher oder Branddecken sind die richtige Ausrüstung.

PETROLEUM kann unter Umständen mit Wasser gelöscht werden. Bedingung ist, dass das Gerät noch nicht zu heiss ist.



Dochtlampen:


Die Lampe niemals unbeaufsichtigt brennen lassen!

Die Brenner sind immer sauber zu halten, da sonst die Funktion beeinträchtigt wird. Verschmutzte Brenner leuchten nicht optimal, zudem kann es durch die verschlechterte Wärmeableitung zum Bruch des Brenners oder Zylinders kommen.

In der Dochtlampe sollte nur normales, gereinigtes Petroleum verbrannt werden. Lampenöl steigt im Docht zu wenig hoch und führt dazu, dass dieser verbrennt.

NIEMALS Benzin in einer Petroleumlampe benutzen!!

Jede Dochtlampe, egal ob klein oder gross, benötigt einige Zeit, bis der Brenner warm ist. In der Aufwärmphase darf man die Lampe keinesfalls hoch brennen lassen, da sie sonst im warmen Zustand zu russen beginnt. Eine optimal eingestellte Lampe riecht und russt nicht. Das Vorwärmen dauert bei einem 14’“ Kosmosbrenner ca. 15 Min., ein 20’“ Matadorbrenner benötigt etwa 20-25 Min., die 50’“ Monsterlampe ca. 50 Minuten. Erst wenn der Brenner auf Betriebstemperatur gebracht ist bringt die Lampe die maximale Leuchtleistung.


Reinigung

Stark verschmutzte und verrusste Lampen und Brenner werden für ca. zwei Wochen in Ballistol eingelegt. Danach reinige ich die Teile mit Stahlwolle Stärke 1. Poliert werden sie mit Stahlwolle Stärke 0 und Messingpolitur.

Sehr stark verschmutzte oder rostige Teile werden in 5% Zitronensäure ausgekocht und danach gereinigt. Diese Methode ist aber mit grosser Vorsicht anzuwenden. So dürfen Messingteile nur für ein paar Minuten in die kochende Lösung eingelegt werden, da sie sonst zerstört werden.

Sollten die Messingteile danach nicht mehr anlaufen, empfehle ich die Schlussbehandlung mit Silikonhaltiger Autopolitur. Diese Schützt das Messing für ca. ein Jahr vor dem Anlaufen.

Dochte
 
Ich benutze meistens die schon im Brenner vorhandenen Dochte, falls diese nicht verschlissen oder mit ranzigem Petroleum verharzt sind. Als Ersatz benutze ich nur originale alte Dochte, weil die neueren meistens zu Dicht gewebt und dazu zu dünn sind, um optimal den Brennstoff zur Flamme zu fördern. Alte benutzte Dochte reinige ich mit Klorix oder lege sie für einige Zeit in Natronlauge und spüle sie aus. Damit entfernt man auch den Geruch des alten Petroleums sehr zuverlässig.